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Tourismus . Wandern

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Stadt Goldkronach
Marktplatz 2
95497 Goldkronach
Tel.: 09273 984-0
Fax: 09273 984-20

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Goldwaschen - Gold und Wandern

 

 

 


Die Landschaft um Goldkronach - eine geologische Besonderheit in Deutschland


Wandern Sie in der Umgebung Goldkronachs, begegnen Sie 300 Millionen Jahren Erdgeschichte vom Erdaltertum bis zum Erdmittelalter. Ablagerungen und magmatische Gesteine bilden hier die Oberfläche. Im Tal befinden Sie sich im jüngsten Gebiet, nur etwas über 200 Millionen Jahre alt, auf den Höhen des Goldberges stehen Sie auf Phyllit, einem blättrigen, wellig verformten Schiefer, der vor 500 Millionen Jahren noch Meeresbodenschlamm der Tiefsee war.

Goldkronach liegt in der "Knautschzone" des Geschehens. Mitten durch den Ort Goldkronach verläuft die "Fränkische Linie" - einer der längsten und tiefsten Brüche in der Erdkruste Europas. Er entstand vor ungefähr 250 Millionen Jahren. Mit der Entstehung der Alpen vor ca. 70 Millionen Jahren war er Gleitbahn und Rampe der Aufschiebung. Die Bruchkante kann man noch deutlich von den geologischen Aussichtspunkten aus sehen (GA). Es sind Steilhänge entlang der B 303, mit Blick nach Bad Berneck, Kupferberg, Untersteinach.

Auch das hiesige Goldvorkommen hat mit den heftigen Ereignissen im damaligen Inneren der Region etwas zu tun. Was heute Erdoberfläche (mit den Bergwerken) ist, lag vor 300 Millionen Jahren ca. 14.000 m tief im Erdinneren.
 

 

Schmutzlerzeche

 

 

 

 

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Wandern im Bergbaugebiet

 

 

 


Der Humboldtweg - Wanderung durch das Bergbaurevier


Der Humboldtweg führt Sie durch das Zentrum des historischen Bergbaugebietes von Goldkronach. Eine Übersichtskarte können sie bei der Touristinformation der Stadtverwaltung und im Bergbau- und Heimatmuseum kostenlos erhalten.

Sie vermittelt Ihnen einen Einblick in das kleine Bergbaurevier (ca. 20 km2), das im späten Mittelalter bekannt und berühmt war. Die "Alten" berichten von sagenhaft hoher Ausbeute. Georgius Agricola (1494 - 1555), ein umfassend gebildeter Gelehrter, nennt für Goldkronach einen wöchentlichen Ertrag von 1.500 Gulden. Petrus Albinus, Kursächsischer Landschreiber, erwähnt mit Hinweis auf Agricola die gleiche Zahl in seiner "Meißnischen Bergchronik" von 1589.
In zwei Besucherbergwerken und im Bergbau- und Heimatmuseum erfahren Sie mehr. Mit der Wanderung auf dem Humboldtweg und im angrenzenden äußeren Revier erleben Sie, auf welch kleinem Gebiet der Ruhm Goldkronachs gründet.

Der Goldbergbau wurde im Bergbaurevier seit 1363 betrieben. Über die Geschichte des Gold- und Antimonitbergbaus geben die zahlreichen im Museum befindlichen Grubenrisse, Karten und Befahrungsprotokolle Aufschluss. Außer Gold und Antimonit gab es ca. 40 Minerale, die zu sehen sind. Eine stattliche Sammlung von Werkzeugen verweist auf die für Goldkronach schon immer wichtigen Handwerkszweige, unter denen die Holzverarbeitenden dominierten.

Das Bergbau- und Heimatmuseum Goldkronach führt seine Gründung zurück auf die Stadtgeschichte, auf das Handwerk, auf die vielfältige Geologie, auf den Bergbau und auf Alexander von Humboldt als preußischer Bergbeamter.0

 

Name Gottes

 

 

 

 

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Wandern um Goldkronach

 

 

 

 

 

 

 

Wanderkarte mit Aussicht