Teilabschnittsperrung des Humboldtweges im Streckenabschnitt Schrot!
Der Teilabschnitt Schrot (rote Markierung in der Karte ) ist aufgrund von starkem Borkenkäferbefall und der damit verbundenen Holzernte nicht begehbar! Wir empfehlen Ihnen daher die Umgehung auf der Teerstraße zu gehen (grüne Markierung in der Karte)
Der Humboldtweg führt Sie durch das Zentrum des historischen Bergbaugebietes von Goldkronach. Auf der Internetseite www.hinterindien.de ist mit Tour Nr. 67 der Wanderweg beschrieben. Eine Übersichtskarte können sie bei der Touristinformation der Stadtverwaltung und im Bergbau- und Heimatmuseum kostenlos erhalten oder hier herunterladen.
Sie vermittelt Ihnen einen Einblick in das kleine Bergbaurevier (ca. 20 km²), das im späten Mittelalter bekannt und berühmt war. Die "Alten" berichten von sagenhaft hoher Ausbeute. Georgius Agricola (1494 - 1555), ein umfassend gebildeter Gelehrter, nennt für Goldkronach einen wöchentlichen Ertrag von 1.500 Gulden. Petrus Albinus, Kursächsischer Landschreiber, erwähnt mit Hinweis auf Agricola die gleiche Zahl in seiner "Meißnischen Bergchronik" von 1589. In zwei Besucherbergwerken und im Bergbau- und Heimatmuseum erfahren Sie mehr. Mit der Wanderung auf dem Humboldtweg und im angrenzenden äußeren Revier erleben Sie, auf welch kleinem Gebiet der Ruhm Goldkronachs gründet.